„Die Betrachtung der Reflexion“ ist eine analytische und experimentelle Auseinandersetzung mit dem gedanklichen Prozess der Selbstreflexion. Dieser Prozess wird anhand einer persönlichen Erfahrung visualisiert und bezieht sich auf einen Zeitraum, indem ich in Warschau, Polen, gelebt und studiert habe.

Das zentrale Element bildet eine Videoinstallation, die aus zwei Projektionen besteht. Beide Videos dokumentieren den Reflexionsprozess und beschreiben im weiteren Sinne meinen Weg der Erkenntnisgewinnung. In einem Buch wurde zudem die Recherche und der Arbeitsprozess zusammengefasst.

Linienstruktur durch Mind-Mapping

Die Idee der Mehrkanal-Videoinstallation:
Das Bild unterteilt sich in zwei Seiten. Die Original-Filmsequenz wird rechts und eine horizontale Spiegelung desselben Videos auf der linken Seite gezeigt. Das transformierte Video wird zudem in seiner Geschwindigkeit umgekehrt. Schlussfolgernd bedeutet das, dass rechts eine Handlung beginnt, die links bereits abgeschlossen ist. Nach der Hälfte der Zeit entsteht ein kurzer Moment, genauer gesagt ein „Frame“, in der beide Bilder identisch sind. Diese Form der Video-Darstellung symbolisiert die Rückschau, beziehungsweise die Reflexion der Handlungen.

Projektion 1, Sequenz 6

Projektion 1, Sequenz 12 und 13

Projektion 2, Sequenz 5

Projektion 1, Sequenz 7

Projektion 1, Sequenz 1 - 15, Stillframes:
Projektion 2, Sequenz 1 - 9, Stillframes:

Weitere Projekte

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